Dienstag, 8. April 2014

Schoko-Macadamia-Cookies und mein Projekt 2014


Schrecklich, und schon wieder wanderte eine Kochzeitschrift in meinen Wagen. Geht es euch auch so? Ich komm an diesem Regal nicht vorbei. OK jetzt könnte man meinen es gibt schlimmeres.
Zum Beispiel Rauchen! Es ist auch nicht so, dass ich mir nichts markiere und daraus koche. Aber
dann kommt die nächste dazu und ich verlier "etwas" den Überblick, nicht zu vergessen die Rezepte aus dem Internet, unter Favoriten gespeichert. Ich könnte die nächsten 50 Jahre immer wieder was
Neues ausprobieren.

Und um mein "schlechtes" Gewissen zu beruhigen werde ich aus der Jubiläumsausgabe der Lecker-
Zeitschrift, mindestens ein Gericht pro Doppelseite, pro Woche kochen/backen, bis ich durch bin.
Ich erlaube mir aber kleine Abweichungen zu machen, bei Lebensmittel die ich nicht so sehr mag.
Soll ja schließlich auch schmecken

So jetzt ist es raus und da muss ich jetzt durch.

Den Anfang machen diese Cookies, übrigens auch das Rezept auf der ersten Seite.



ZUTATEN: 125 g Macadamianüsse, gehackt (im Heft Erdnüsse)
                    200 g Mehl
                    1 Tl Kakao
                    1/2 Tl Backpulver
                    125 g weiche Butter
                    75 g weißer und brauner Zucker
                    1 P Vanillezucker
                    Prise Salz
                    1 Ei (M)
                    150 g Raspelschokolade (im Heft Schokotröpfchen)

Zubereitung: Ofen vorheizen, 200°Grad Ober/Unterhitze
                          
                      Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz
                      mit dem Rührgerät cremig rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Ei unterrühren,
                      Mehlmischung kurz unterrühren. Schokolade und Nüsse unterheben.

                      Mit einem Esslöffel je 8 Teighäufchen auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche
                      setzen. Etwas flach drücken, sodass runde Kekse entstehen.

                      Die Kekse blechweise im heißen Ofen ca. 12 Minuten backen. Auf dem Backpapier
                      auskühlen lassen und dann erst ablösen.


Fazit: schnell gemacht, kann es gerne wieder geben, meinte mein Sohn.


         
                   

Sonntag, 6. April 2014

Ochsenschwanzsuppe



Zutaten: 1 Zwiebel
               1/2 Knollensellerie
               1 Stange Lauch
               Salz
               2 Essl. Butter
               50 g Mehl
               100 g Tomatenmark
               2 Möhren
               2 Essl Rotwein
               1 kg Ochsenschwanz
               1 l Wasser
               2 Lorbeerblätter
               3 Zweige Thymian
               5 Pimentkörner
               10 Pfefferkörner
               2 Msp Cayennepfeffer
               1 Msp Muskatblüte, gem.
               Sherry oder Madeira
               evtl etwas Speisestärke


Zubereitung: Zwiebel pellen, Gemüse putzen und grob hacken, in einem Suppentopf in der er-
                       hitzten Butter anschwitzen bis alles leicht gebräunt ist.
                       Mit dem gesiebten Mehl bestäuben und leicht mitrösten, bis auch das Mehl ge-
                       bräunt ist. Tomatenmark dazu geben und mitrösten.
                       Mit dem Rotwein ablöschen, Ochsenschwanz hineingeben, wenig bräunen und
                       das Wasser hinzufügen, aufkochen lassen und ca. 20 Minuten ständig ab-
                       schäumen.
                       Dann erst salzen, Gewürze hinzufügen und bei kleiner Hitze 2 1/2 Stunden mehr
                       ziehen als kochen lassen.

                       Abpassieren, Fleisch von den Knochen lösen (wenn es etwas abgekühlt ist ) und
                       als Einlage beiseite stellen.

                       Suppe erkalten lassen und Fett abschöpfen.

                       Zum Servieren wieder erhitzen, ggf. mit in Wasser gelöster Speisestärke binden.
                       Suppe mit Sherry oder Madeira abschmecken. Fleisch wieder darin heiß werden
                       lassen.


Samstag, 5. April 2014

Knusprige Entenbrust mit Schoko-Chili-Sauce, Aprikosenpolenta und süß-sauren Portweinzwiebeln



Entenbrust, Portweinzwiebeln und vor allem die Sauce haben uns überzeugt, während die
Polenta nicht mithalten konnte. Das nächste mal bleibe ich bei meinem Rezept der Rosmarin-
Polenta.

Zutaten: Entenbrust und Schokoladen-Chili-Sauce
       
                1 Tl brauner Zucker
                1 Schuss trockener Rotwein
                Aceto Balsamico
                50 ml Gemüsebrühe
                50 g Sahne
                20 g Bitterschokolade (70%)
                1 kleine Chilischote
                2 Entenbrustfilets, ca. 220g
                Salz/Pfeffer

Zubereitung: Den Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren lassen, mit dem Rotwein ab-
                       löschen und einige Tropfen Essig dazu geben. Die Brühe und die Sahne angießen
                       und aufkochen lassen. Die Schokolade in Stücke brechen und dazu geben und bei
                       mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die Chilischote halbieren, entkernen und in die
                       Sauce geben. Die Sauce leicht köchelnd reduzieren lassen. Vorsicht wird schnell
                       zu dick und sieht dann nicht mehr so toll aus, schmeckt aber immer noch lecker.
                       Chili vor dem servieren entfernen.

                       In der Zwischenzeit die Entenbrust waschen, trocken tupfen, die Haut rautenförmig
                       einritzen und auf der Hautseite kräftig salzen und pfeffern. Eine Pfanne auf hoher
                       Stufe erhitzen, Brust auf der Hautseite scharf anbraten, Hitze reduzieren, Ente
                       wenden und auf der Fleischseite ebenfalls kurz anbraten. Dann wieder auf die
                       Hautseite drehen und je nach Größe in 5-8 Minuten langsam braten bis die Haut
                       knusprig ist und das Fleisch innen schön rosa.

Zutaten Portweinzwiebeln: 200 g rote Zwiebeln
                                               Olivenöl
                                               Salz
                                               1 Essl brauner Zucker
                                               1/8 l roter Portwein
                                               1 Essl Rotweinessig
                                               Chilipulver

Zubereitung: Die Zwiebeln schälen, achteln. In einem Topf etwas Olivenöl auf mittlerer Stufe
                       erhitzen. Die Zwiebeln darin einige Minuten andünsten. Den Zucker dazu geben
                       und unter Rühren karamellisieren lassen. Dann den Portwein angießen und redu-
                       zieren lassen. Kurz vor dem servieren mit Salz, Chilipulver und dem Essig ab-
                       schmecken.


Das Rezept der Aprikosenpolenta schenk ich mir, weil sie uns nicht überzeugt hat.



Gesehen bei: man kanns essen               

Donnerstag, 3. April 2014

Löffelbiskuits



Für den letzten Kuchen hab ich Löffelbiskuits gebraucht, und ich war mir sicher noch welche im
Schrank zu haben.

Fehlanzeige!!!  Also selber backen.

Zutaten: 2 Eier
               60 g Puderzucker
               50 g Mehl
               Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung: Ofen auf 180°Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
                       Backblech mit Backpapier auslegen.

                       Eier trennen. Eiweiß halb steif schlagen, dann den Zucker Esslöffelweise dazu
                       geben und sehr fest schlagen.
                       Eigelbe in einer Schüssel verquirlen, zum Eiweiß geben und mit einem Holz-
                       löffel unterheben.

                       Zuletzt das Mehl über die Eimasse sieben und ebenfalls unterheben.

                       Den Teig in eine Spritztülle füllen und mit etwas Abstand längliche Biskuits
                       auf das Backblech spritzen, mit Puderzucker bestäuben.
                       In den Ofen schieben, ein Kochlöffel in die Tür stecken und 10-12Minuten backen.









Noch heiß, mit einer Palette, vom Blech ziehen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
Wer will kann sie noch einmal mit Puderzucker bestäuben.

Dienstag, 1. April 2014

Kartoffelgratin mit Steinpilzsahne, Karotten-Zuckerschoten und Rinderfilet vom Grill



OK, es gibt schönere Bilder aber bei dem Geruch musste es schnell gehen, denn es gibt
für mich nichts schlimmeres als kaltes Essen.
ES WAR EIN GENUSS!

Das Rinderfilet wurde von meinem GöGa perfekt gegrillt, von allen Seiten scharf ange-
grillt und dann in den indirekten Bereich bis 56° Grad gezogen. Danach 5 Minuten ruhen
lassen.

Das Gemüse wurde bissfest im Salzwasser gekocht, kalt abgeschreckt und danach nur
noch in Butter geschwenkt und mit Salz/Pfeffer gewürzt.

Zutaten für das Gratin: 700 g Kartoffeln
                                         10 g getr. Steinpilze
                                         250 g Schlagsahne
                                         125 g Milch
                                         Thymian
                                         Salz/Pfeffer
                                         wer will Muskat

Zubereitung: Pilze heiß abspülen und bei schwacher Hitze in der Sahne/Milchmischung
                       ziehen lassen.
                       Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln.
                       Fächerförmig in eine flache Form setzen und die Steinpilze darauf verteilen.
                       Sahne/Milchmischung würzen.
                       Thymian waschen und von den Stielen zupfen, auf dem Gratin verteilen
                       und Milch/Sahnemischung über die Kartoffeln geben.

                       Bei 180°Grad im Backofen 50 Minuten backen.







Montag, 31. März 2014

Rhabarber-Puddingschnecken

In den Untiefen unseres Tiefkühlgerätes fand sich noch gefrorener Rhabarber. Nichts leichter
als das, es gab ja schon lange kein Hefeteig mehr.



Zutaten: 500 g Mehl
              1 Ei
              1 Tüte Trockenhefe
              60 g Zucker
              ca. 200 ml Milch
              80 g Butter
              1 Prise Salz

              350 ml Milch
              1 P. Puddingpulver
              1/2 Vanilleschote ausgekratzt
              3 El Zucker
              150 g Quark
              1 Ei
              2 Stangen Rhabarber (ich: etwa 300 g in Würfel gefrorener Rhabarber )



Zubereitung: Mehl, Hefe Zucker und Salz mischen. Butter schmelzen. Mit der Milch zum
                      Mehl geben und ca. 5 Minuten kneten, bis ein glatter, glänzender Teig entsteht.

                      Mindestens eine gute Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

                      Während der Teig geht 300 ml Milch aufkochen, restl. Milch mit dem Pudding-
                      pulver, Zucker und der Vanille verrühren. In die aufkochende Milch einrühren
                      und mind. 1 Minute kochen lassen.
                      Pudding in eine Schale abfüllen, abkühlen lassen, ab und an umrühren, das sich
                      keine Haut bildet oder mit Frischhaltefolie abdecken.

                      Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.

                      Pudding mit Quark und Ei verrühren

                      Arbeitsfläche mehlen, Teig rechteckig auswallen. Die Puddingmasse darauf ver-
                      streichen und den Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen.
                      Einrollen und in etwa 4 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein mit
                      Backpapier ausgelegtes Backblech legen oder in eine Springform setzen.
 
                      Noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen.
                      Bei 180°Grad ca 40-45 Minuten backen.



                     
Wer mag gibt nach dem backen noch eine Puderzucker/Zitronenglasur darüber.

 

Samstag, 29. März 2014

Schokoladenespuma mit Mango-Chiliragout




Zutaten: 75 g Zartbitterschokolade
               275 g Schlagsahne
               1 El Zucker
               1 El Rum

               Saft einer Orange
               1 Mango geschält und gewürfelt
               2 El Grand Marnier
               50 g Zucker
               2 Scheiben Ingwer
               Prise Peperoniflocken oder frische Chili
               Zitronensaft/Zitronenzesten
               evtl. Minze
               evtl. Speisestärke

Zubereitung: Die Sahne mit dem Zucker erhitzen. Die Schokolade klein schneiden und in der
                      Sahne schmelzen lassen. Mit Rum abschmecken. In einen Espumabläser füllen
                      und mit einer Gaspatrone befüllen, gut schütteln und für einige Stunden kühl
                      stellen.

                      Den Orangensaft erhitzen. Grand Marnier, Zucker, Mangowürfel, Ingwer und
                      Chili dazugeben und aufkochen. Ingwer wieder entfernen.
                      Nach Gust abschmecken. Bei mir war die Mango schon sehr süß, deswegen gab
                      es bei mir noch Säure in Form von Zitronensaft und Zesten dazu, sowie für die
                      Frische, Minze. Bei der Chili müsst ihr euch langsam herantasten.
                      Wenn es zu flüssig wäre, Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und
                      das Ragout damit binden.




Fazit: Kombi süß/säuerlich/scharf passt perfekt und wird mit einem leichten Espuma abgerundet.
          Allerdings würde ich das nächste mal eine andere Tülle auf den ISI setzen, sieht wie ein
          "Häufchen" aus. Also am Anrichten muss noch gearbeitet werden.




Gesehen: onlyfood, und leicht abgeändert.