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Sonntag, 11. Dezember 2016
Crostini mit Sellerie-Trüffelcreme,pochiertem Ei und Bresaola-Chip
Chip:
Bresaola in einer Pfanne ohne Fett bei niedriger Temperatur ausbacken.
Pochiertes Ei:
Wasser zum sieden bringen. Etwas Essig in das Wasser geben.
Mit einem Kochlöffel das Wasser in Bewegung bringen (Strudel) und das Ei ins
Wasser gleiten lassen. Nach 3-4 Minuten das Ei mit einem Schöpflöffel aus dem Wasser
heben. Mit Trüffelsalz würzen.
Für die Selleriecreme:
Knollensellerie schälen, in Stücke schneiden und in etwas Salzwasser weich kochen.
In einem Sieb abtropfen lassen.
Sellerie mit einem Pürierstab cremig rühren, mit geriebenem Parmesan, "gutem " weißem
Trüffelöl, schwarzem Pfeffer, Zitronensaft und Salz abschmecken.
Brot im Backofen oder Pfanne rösten.
Alles zusammen setzen, sprich auf das Brot die Creme streichen, das Ei oben auf legen
und den Chip in die Creme stecken. Evtl. noch mit etwas Trüffelsalz bestreuen.
Je besser die Grundprodukte, desto besser das Ergebnis!!
Gutes Brot (selbst gebacken)
Ei (bio, vom Bauer um die Ecke)
Sellerie (Bauer um die Ecke)
Öl und Salz, guter Qualität
Samstag, 5. Dezember 2015
Kürbis-Flan mit Salat und Feldsalat-Pesto
Vorspeise eines vegetarischen Drei-Gänge Menüs!
PESTO:
40 g Walnusskerne
100 g Feldsalat
50 g Parmesan
80 ml Olivenöl
Salz
1 El Aceto balsamico bianco
ZUBEREITUNG:
Für den Pesto Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.
Herausnehmen und abkühlen lassen.
Feldsalat putzen, waschen und verlesen. Die Hälfte des Salats in kochendem Wasser
30 Sekunden blanchieren, abschrecken, abtropfen lassen und in 2 Portionen sehr gut
ausdrücken. Rest. Feldsalat grob hacken.
Nüsse, blanchierten und gehackten Feldsalat und Käse im Blitzhacker fein zerkleinern.
Öl kurz unterbreiten und leicht mit Salz würzen. Pesto abgedeckt kalt stellen.
BEMERKUNG:
Ein Mitesser hat eine Walnuss-Allergie, Gott sei Dank, denn somit gab es das gleiche
Pesto noch mit Pinienkerne, das um Welten besser schmeckte. Viel runder!
FLAN:
400 g Butternusskürbiss
1 Muskatblüte
Salz
Piment d´Espelette (ersatzweise Cayennepfeffer)
1 Tl fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
150 ml Schlagsahne
1 Ei (M)
1 Eigelb (M)
ZUBEREITUNG:
Den Kürbis halbieren. Das weiche Innere und die Kerne mit dem Esslöffel entfernen. Kürbis
schälen, in 2 cm große Würfel schneiden und in einem Dampfeinsatz zugedeckt über
leicht kochendem Wasser bei mittlerer Hitze 20 Minuten dämpfen. Kürbis abkühlen
lassen.
4 Förmchen a 120 ml Inhalt; 6 cm Durchmesser, dünn mit Butter bestreichen und kalt stellen.
Muskatblüte mit 1/2 Tl Salz im Mörser fein zerstoßen. Mit 2 kräftigen Prisen Piment
d´Erspielte, Zitronenschale, Sahne und Kürbis in einen Rührbecher geben und fein pürieren.
Ei und Eigelb zugeben und kurz sorgfältig unterpürieren.
Masse in die vorbereiteten Förmchen füllen und vorsichtig auf die Arbeitsfläche stoßen
(damit die Luftblasen entweichen).
Förmchen in das tiefe Blech des Backofens stellen und so viel kochendes Wasser in das
Blech gießen, dass die Förmchen fingerbreit im Wasser stehen.
Flans im vorgeheizten Backofen bei 130°, 45 Minuten garen.
Fans auf einem Rost 10 Minuten abkühlen lassen.
Flans mit einem Messer am Förmchenrand lösen und auf Teller stürzen.
BEMERKUNG:
Etwa 10 Minuten länger im Ofen gelassen.
Wichtig die Ruhezeit, der Plan löst sich dann quasi selbst vom Törtchenrand und wird
stabiler. Also GEDULD!
SALAT:
120 g Salatmischung (z. B. Baby leafs)
1 El mittelscharfer Senf
2 El Aceto balsamico bianco
Salz
1-2 Tl Ahornsirup
5 El Olivenöl
ZUBEREITUNG:
Salatmischung verlesen, waschen und trocken schleudern.
Senf, 2 El Essig, 2 El kaltes Wasser, Salz und Ahornsirup mit dem Schneebesen verrühren und
das Öl unterschlagen.
VOLLENDUNG:
4 El Feldsalat-Pesto mit 1 El Aceto balsamico bianco verrühren.
Salat und Dressing miteinander vermischen.
Alles schön auf einem Teller anrichten.
Die Grissini Stangen wurden auch selber gebacken, dazu morgen mehr.
Fazit: Gelungene Vorspeise, mit kleiner Änderung, Pinienkerne statt Walnüsse!!
Quelle: essen und trinken 11/2015
Freitag, 14. August 2015
Millefeuille von Apfel, Forelle und roter Bete
ZUTATEN:
200 g gegarte Rote-Bete Knollen
2 EL Honig
1 EL Himbeeressig
2 EL Rapsöl
250 g Creme fraiche
3-4 Teel Meerrettich aus dem Glas
Salz/Pfeffer
400 g Räucherforellenfilets (ich: selbst geräuchert)
2 grüne Äpfel
2 EL frisch, gepresster Zitronensaft
Brunnenkresse zum Garnieren
1-2 EL Olivenöl
ca. 1 EL frisch gepresster Limettensaft
ZUTATEN:
Rote Bete falls nötig schälen, in Scheiben schneiden und diese nochmals vierteln. Honig,
Essig und Rapsöl verrühren. Rote Bete Scheiben darin marinieren.
Creme fraiche mit Meerrettich glatt rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Von den Räucherforellen die Haut abziehen. Eventuelle Gräten entfernen. Filets in Stücke
zupfen.
Äpfel waschen, trocken reiben und ungeschält von zwei Seiten bis auf das Kerngehäuse
in dünne Scheiben schneiden und sofort mit Zitronensaft beträufeln.
In die Mitte der Teller jeweils 3-4 Apfelscheiben aufeinanderlegen.
Darauf 1 EL Meerrettich-Creme streichen. Einige Forellenfiletstücke und Rote-Bete Scheiben
darauf verteilen.
Dies mit restl. Apfelscheiben, Meerrettich-Creme, Forelle und Roter Bete wiederholen,
sodass auf jedem Teller ein kleines Türmchen entsteht. Das Türmchen sollte mit Apfel-
Scheiben abschließen.
Kresseblättchen waschen, trocken tupfen und mit Olivenöl, Limettensaft, Salz und Pfeffer
anmachen.
Die Millefeuille Türmchen damit garniert servieren.
FAZIT: Hammer Vorspeise, natürlich bedingt durch unsere selbst geräucherte Forelle.
Rote Bete wurde vor dem Stapeln etwas abgetupft, damit nicht alles rot verläuft.
Für unsere Vegetarierin und unseren Fischverächter gab es ein Caprese-Türmchen.
Samstag, 18. Juli 2015
Pfälzer Lauchküchlein
Sehr lecker zu einem guten Glas Wein!
ZUTATEN Boden: 750 g große, festkochende Kartoffeln
25 g Butter
Salz
1 Ei
ZUTATEN Füllung: 660 g mitteldicker Lauch
40 g Butter
Salz
1 Muskatblüte (teelöffelgroß)
225 g Ziegenfrischkäse
2 Eier
120 g Ziegengouda
Außerdem braucht ihr 6 Tartelette-Förmchen mit herausnehmbaren Boden (a 12 cm Durchmesser),
Mehl und Butter für die Formen, Kerbel zum garnieren
ZUBEREITUNG: Für den Boden die Kartoffeln ungeschält kochen, abschrecken, pellen
und mind. 4 Stunden abkühlen lassen.
6 Tartelette-Förmchen mit Butter fetten, mit Mehl bestäuben und kalt
stellen.
Kartoffeln grob raspeln. Butter zerlassen. Raspel gut mit Salz würzen
und vorsichtig mit den Händen mit Ei und Butter vermengen.
Kartoffelmasse mit leicht bemehlten Händen auf die Förmchen ver-
teilen und andrücken, dabei einen Rand formen.
Den Lauch putzen, längs halbieren, ausspülen und abtropfen lassen. Das
Weiße und Hellgrüne in 1 cm dicke Stücke schneiden. Butter in einer großen
Pfanne zerlassen. Lauch darin bei mittlerer Hitze unter Rühren 5-6 Minuten
dünsten. Etwas Salz und Muskatblüte im Mörser fein zerkleinern und unter
den Lauch mischen.
Frischkäse mit dem Schneebesen glatt rühren. Eier unterrühren. Gouda ras-
peln, 3/4 davon unterrühren und mit Salz würzen. Lauch unterheben. Masse
auf die Förmchen verteilen, mit dem Rest. Käse bestreuen und ab in den
vorgeheizten Backofen bei 200° Ober/Unterhitze, auf der zweiten Schiene
von unten 35 Minuten goldbraun backen.
Küchlein auf dem Gitter 10 Minuten abkühlen lassen, vorsichtig aus den
Förmchen lösen und nach belieben mit Kerbel garnieren.
Oder einen Salat dazu reichen.
Fazit: Lecker, gibt es mit Sicherheit wieder.
Ich hatte halbe Portion in einer 12 er Form gebacken, super.
Außerdem habe ich keinen Ziegenkäse genommen, weil Mit-Esserin keine Ziege mag!
Schmeckt mit Ziege bestimmt noch würziger
Dienstag, 25. März 2014
Burrata mit Papaya-Parma-Salsa
Zutaten: 75 gr Salatmix
4 Eßl Weißweinessig
Salz/Pfeffer
4 Eßl Öl
1/2 Papaya (250 gr )
4 Scheiben Parmaschinken
1 Schalotte ( ich: rote Zwiebel )
125 gr Burrata ( im Rezept Büffelmozarella )
Zubereitung: Salat verlesen, waschen und gut abtropfen lassen.
Für die Vinaigrette Essig, Salz und Pfeffer verrühren. Öl darunter schlagen.
Für die Salsa aus der Papaya mit einem Esslöffel Kerne herauslösen. Papaya
schälen und das Fruchtfleisch sehr klein würfeln. Parmaschinken ebenso fein
würfeln. Schalotte schälen und fein hacken. Papaya, Parmaschinken, Schalotte
und Hälfte Vinaigrette mischen. Evtl. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Rest Vinaigrette mit dem Salat mischen und auf zwei Teller verteilen. Burrata
halbieren und darauf setzen. Papayasalsa darüber geben und genießen!
Ich habe dem Rest Vinaigrette noch einen halben Teelöffel Honig dazu gegeben,
sonst wäre es mir zu sauer gewesen. Als Topping gab es bei mir noch geröstete
Pinienkerne, muss man nicht, macht sich aber sehr gut.
Fazit: sehr geil, kann ich mir super gut im Sommer als Grillvorspeise vorstellen.
Gibt es mit Sicherheit wieder!
Gesehen: lecker März Nummer 3/2014
Freitag, 22. November 2013
Zucchini-Tarte mit Ricottacreme
Schon oft als kleine Vorspeise, Amuse gueule, gemacht.
Zutaten: 75 gr Volkornweizenmehl
75 gr Weizenmehl 550er
1/4 Teel Salz
80 gr kalte Butter
40 gr Creme fraiche
1,5 Eßl Zitronensaft
40 gr kaltes Wasser
Zubereitung: Beide Mehlsorten mit dem Salz vermischen. Kalte Butter in Stückchen
schneiden und mit dem Knethaken des Handrührgerätes kurz vermischen.
Alle anderen Zutaten dazu geben und etwa 2 Minuten weiter kneten, dann
von Hand zügig zu einem glatten Teig verarbeiten.
Der Teig ist etwas weich, das soll aber so sein.In Frischhaltefolie wickeln
und für min. 3 Stunden kühlen.
Zutaten für den Belag: 1 kleine Zucchini
2 Knoblauchzehen
Salz/Pfeffer
2 Eßl Olivenöl
160 gr Ricotta
30 gr Parmesan
50 gr ger. Emmentaler
2-3 Stiele Thymian
1 Frühlingszwiebel
Zubereitung: Zucchini waschen und mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln.
Mit Salz bestreuen und einige Minuten Wasser ziehen lassen. Mit einem
Küchentuch trocken tupfen.
Den Backofen auf 200°Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Knoblauch schälen und fein hacken. Im Mörser mit etwas Salz zu einer
Paste zerreiben. Olivenöl zugeben.
Ricotta mit dem geriebenen Emmentaler und Parmesan vermischen und
die Hälfte des Knoblauchöls dazu geben.
Thymian waschen und trocken schütteln und die Blättchen von den
Stängeln zupfen, zum Ricotta geben. Mit Pfeffer und Salz würzen.
Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und zwischen zwei Lagen Frisch-
haltefolie möglichst dünn ausrollen. Teig in die Form legen (rechteckige
Form 35x11 cm) und am Rand hochziehen.
Die Ricottacreme auf den Boden streichen und die zucchinischeiben dach-
ziegelartig geschichtet auf die Creme legen.
Mit den Frühlingszwiebeln bestreuen und restliches Knoblauchöl über die
Tarte geben.
Im heißen Ofen 35-40 Minuten backen.
Fazit: schon oft gemacht, kommt immer wieder gut an.
Frühlingszwiebeln am besten schon vorher mit dem Knoblauchöl mischen, da die
Zwiebeln schnell schwarz werden und das sieht nicht so schön aus.
Teig sehr lecker.
Quelle: grain de sel
Dienstag, 22. Oktober 2013
Ziegenkäse-Crostini mit Feigen-Carpaccio
Zutaten: 2 frische Feigen
1 Tel Feigensenf
Salz/Pfeffer
1 Tl Sherry-Essig
1 El Öl
1 Stück Baguette
3 Picandou (Ziegenfrischkäse)
1 Zweig Thymian
2 El brauner Zucker
20 gr Butter
Zubereitung: Feigen vorsichtig schälen und in dünne Scheiben schneiden, zwischen
zwei Frischhaltefolien legen und dünn ausrollen. Für mind. 2 Std in den
Tiefkühler legen, damit sie zu kleinen Fladen gefrieren.
Feigensenf, Salz, Pfeffer und Essig verrühren. Öl dazugießen und mit einer
Gabel unterschlagen. Backofen auf 200°Grad vorheizen. Baguettte in
dünne Scheiben schneiden, leicht toasten (im Backofen oder im Toaster).
Die Baguettescheiben mit je einem halben Picandou belegen. Thymian ab-
spülen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Thymianblättchen,
Zucker und Butterflöckchen auf den Frischkäse geben. Die Crostini etwa
6-8 Minuten überbacken, bis der Käse etwas zerlaufen ist. Während
dessen die Feigenscheiben antauen lassen, mit den Crostini anrichten und
zum Schluß mit dem Dressing beträufeln.
Ich habe die Feigescheiben auf das Baguette gelegt, so könnte es auch
gut als Fingerfood durchgehen.
Fazit: lecker als Vorspeise oder wie hier bei mir mit einem kleine Salat aus Kirschto-
maten und Basilikum ein leckeres und schnelles Abendessen.
Die drei Kleckse sind übrigens mein selbstgemachtes Feigenchutney, das sehr
gut dazu gepasst hat.
Quelle: gesehen bei Brigitte.de
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